Fruchttauben-Steckbrief

Gelbbrust-Fruchttaube (Ramphiculus occipitalis)

Gelbbrust-Fruchttaube im Kölner Zoo - Gelbbrust-Fruchttaube (Ramphiculus occipitalis)

Die Art auf einen Blick

Die Gelbbrust-Fruchttaube (Ramphiculus occipitalis) ist eine große, auf den Philippinen endemische Fruchttaube mit gelblicher Brust, kastanienfarbenen Ohrdecken und purpurfarbenem Hinterkopf. Zwei Unterarten werden anerkannt. Der kleine Projektbestand wächst durch gute Zuchterfolge.

Vorkommen
Philippinen mit Ausnahme Palawans und einiger westlicher Randinseln; von Luzon über die Visayas bis Mindanao.
Größe / Merkmale
ca. 28–33 cm | gelbliche Brust, kastanienfarbene Ohr- und Kopfseiten und purpurfarbener Hinterkopf; Weibchen insgesamt grüner und weniger kontrastreich
Status
Kleiner Bestand, durch gute Zuchterfolge im Wachstum

Beschreibung

Die Gelbbrust-Fruchttaube besitzt ein unverwechselbares, aber je nach Geschlecht unterschiedlich ausgeprägtes Gefieder. Besonders auffällig sind die gelbliche Brust, die warm kastanienfarbenen Kopfseiten und der purpurfarbene Hinterkopf; Weibchen sind insgesamt grüner und weniger kontrastreich. Die Art ist auf den Philippinen verbreitet, fehlt jedoch auf Palawan und einigen Randinseln. Zwei Unterarten besiedeln den nördlich-zentralen beziehungsweise südlichen Teil des Verbreitungsgebiets. Der wachsende Projektbestand sollte weiterhin eng nach Herkunft und Abstammung geführt werden.

Steckbrief & Kurzprofil zur Gelbbrust-Fruchttaube

Deutscher NameGelbbrust-Fruchttaube
Wissenschaftlicher NameRamphiculus occipitalis
GattungRamphiculus
KategoriePtilinopus - Flaumfußtauben
VorkommenPhilippinen mit Ausnahme Palawans und einiger westlicher Randinseln; von Luzon über die Visayas bis Mindanao.
UnterartenRamphiculus o. occipitalis – nördliche und zentrale Philippinen von Luzon bis zu den Visayas | Ramphiculus o. incognitus – südliche Philippinen, vor allem Mindanao und benachbarte Inseln.
Größe / Merkmaleca. 28–33 cm | gelbliche Brust, kastanienfarbene Ohr- und Kopfseiten und purpurfarbener Hinterkopf; Weibchen insgesamt grüner und weniger kontrastreich
StatusKleiner Bestand, durch gute Zuchterfolge im Wachstum
SynonymePtilinopus occipitalis

Lebensraum und natürliches Vorkommen

Primäre und ältere sekundäre Tiefland-, Hügel- und Bergwälder sowie bewaldete Übergangszonen.

Fütterung im Fruchttaubenprojekt

Die Art ernährt sich überwiegend von Früchten und Beeren, die sie im Kronenbereich aufnimmt. In menschlicher Obhut sollte eine abwechslungsreiche Auswahl geeigneter Früchte mit einem ausgewogenen Ergänzungsfutter für frugivore Tauben kombiniert werden. Bei einem kleinen wachsenden Bestand sollten Futteraufnahme, Körpergewicht und Kondition regelmäßig dokumentiert werden.

Haltung im Fruchttaubenprojekt

Die kräftige Waldtaube benötigt eine geräumige, dicht strukturierte und ganzjährig frostfreie Voliere mit freien Flugwegen, stabilen erhöhten Sitzplätzen und geschützten Rückzugsbereichen. Mehrere Futterstellen und Sichtschutz helfen, Unruhe und Konkurrenz während Paarbildung und Brutphase zu reduzieren.

Zucht und Nachzucht

Ruhige, erhöhte und gut gedeckte Nistplätze mit geeignetem Zweigmaterial sollten angeboten werden. Da der Projektbestand durch gute Zuchterfolge wächst, müssen erfolgreiche Paarungen, Abstammung, Eiablage, Schlupf und Jungtierentwicklung lückenlos dokumentiert werden.

Unterarten und Systematik

Ramphiculus o. occipitalis – nördliche und zentrale Philippinen von Luzon bis zu den Visayas | Ramphiculus o. incognitus – südliche Philippinen, vor allem Mindanao und benachbarte Inseln.

Besondere Hinweise zur Art

Die Kombination aus gelblicher Brust, kastanienfarbenen Kopfseiten und purpurfarbenem Hinterkopf macht die Art besonders auffällig. Sie ist ausschließlich auf den Philippinen heimisch.

Schutzstatus

IUCNNicht gefährdet
CITESNicht gelistet
EU-ArtenschutzNicht gelistet
Ringgröße8,0 mm

Weiterführende Quellen

Bildnachweise

  • Gelbbrust-Fruchttaube im Kölner Zoo (© Thomas Breuer)
  • Gelbbrust-Fruchttaube im Kölner Zoo (© Johannes Pfleiderer)
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