Bronzefruchttaube („Nelkenfruchttaube“) (Ducula aenea ssp.)

Fruchttauben-Steckbrief

Bronzefruchttaube ("Nelkenfruchttaube")

Ducula aenea ssp.

In diesem Steckbrief betrachten wir die Nelkenfruchttaube (Ducula aenea ssp.), eine spannende Unterart der Bronzefruchttaube. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich über die geschichtsträchtigen Gewürzinseln (Molukken). Zu den wichtigsten Merkmalen dieser Art gehört eine Körpergröße von etwa 45 cm, wobei Männchen und Weibchen sich äußerlich kaum voneinander unterscheiden. Systematisch ist sie auf der neuen Plattform der Kategorie „Ducula – Große Fruchttauben“ zugeordnet. Im aktiven Fruchttaubenprojekt ist der Status dieser Unterart als „derzeit nicht mehr im Projektbestand vertreten“ dokumentiert. Mit dieser gezielten Informationsseite bieten wir Züchtern, Haltern und Besuchern eine verlässliche Quelle, um die Merkmale der Nelkenfruchttaube schnell zu erfassen und die Datenbasis unseres Projekts sukzessive zu erweitern.

Beschreibung

In diesem Steckbrief betrachten wir die Nelkenfruchttaube (Ducula aenea ssp.), eine spannende Unterart der Bronzefruchttaube. Ihr natürliches Vorkommen erstreckt sich über die geschichtsträchtigen Gewürzinseln (Molukken). Zu den wichtigsten Merkmalen dieser Art gehört eine Körpergröße von etwa 45 cm, wobei Männchen und Weibchen sich äußerlich kaum voneinander unterscheiden. Systematisch ist sie auf der neuen Plattform der Kategorie „Ducula – Große Fruchttauben“ zugeordnet. Im aktiven Fruchttaubenprojekt ist der Status dieser Unterart als „derzeit nicht mehr im Projektbestand vertreten“ dokumentiert. Mit dieser gezielten Informationsseite bieten wir Züchtern, Haltern und Besuchern eine verlässliche Quelle, um die Merkmale der Nelkenfruchttaube schnell zu erfassen und die Datenbasis unseres Projekts sukzessive zu erweitern.

Steckbrief & Kurzprofil zur Bronzefruchttaube ("Nelkenfruchttaube")

Deutscher NameBronzefruchttaube ("Nelkenfruchttaube")
Wissenschaftlicher NameDucula aenea ssp.
GattungDucula
KategorieDucula - Große Fruchttauben
VorkommenIndien bis Philippinen und Sunda-Inseln, genaue Herkunft unbekannt. Die Tiere werden oftmals noch als Nelkenfruchttauben geführt, diese Art kommt von den Salomonen.
UnterartenDucula aenea hat 13 Unterarten. Die als vermeintliche Ducula sylvacia geführten Tiere in Europa sind möglicherweise Hybriden verschiedener Unterarten.
Statusgesichert
HinweisD. sylvacia

Lebensraum und natürliches Vorkommen

Tropische Feuchtwälder im Tiefland, dichte Sekundärwälder und Küstenhaine.

Fütterung im Fruchttaubenprojekt

Streng frugivor. Ernährt sich primär von einer Vielzahl von fleischigen Waldfrüchten und Wildbeeren (z. B. Wildfeigen, Muskatnussgewächse, Lorbeerfrüchte), die im Ganzen verschluckt werden. In menschlicher Obhut: Hochwertiges Fruchttaubenfutter (feine Pellets/Granulat mit niedrigem Eisengehalt), gewürfeltes Weichobst (Papaya, Melone, reife Birne, Banane) und Beeren.

Haltung im Fruchttaubenprojekt

Sehr große und flugaktive Taubenart. Benötigt großzügig dimensionierte Volieren mit ausreichend freiem Flugraum und erhöhten Sitzästen. Da es sich um tropische Baumbewohner handelt, ist eine frostfreie, im Winter idealerweise beheizte Unterbringung (Schutzhaus nicht unter 10–15 °C) für das Tierwohl zwingend erforderlich.

Zucht und Nachzucht

Typischer Ein-Ei-Brüter (Gelege besteht fast immer aus nur einem Ei). Die Brutdauer beträgt ca. 24–26 Tage, die Nestlingszeit etwa 25–30 Tage. Benötigt sehr stabile, im oberen Volierenbereich fest verankerte Nistplattformen (ca. 25x25 cm) und grobes Nestmaterial (starke Zweige).

Unterarten und Systematik

Ducula aenea hat 13 Unterarten. Die als vermeintliche Ducula sylvacia geführten Tiere in Europa sind möglicherweise Hybriden verschiedener Unterarten.

Besondere Hinweise zur Art

Oftmals im Handel noch fälschlicherweise als Nelkenfruchttaube geführt, obwohl die echte Nelkenfruchttaube von den Salomonen stammt. Reinheit bei der Zucht beachten.

Schutzstatus

IUCNLC (Nicht gefährdet)
CITESNicht gelistet
EU-ArtenschutzNicht gelistet

Weiterführende Quellen

Bildnachweise

Bronzefruchttaube (© Seth Martens)

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