Fruchttauben-Steckbrief
Jambufruchttaube (Ptilinopus jambu)

Die Art auf einen Blick
Die Jambufruchttaube (Ramphiculus jambu) ist eine kleine, farbkräftige Waldtaube Südostasiens. Beim Männchen kontrastieren ein leuchtend rotes Gesicht, weiße Unterseite und grüne Oberseite; das Weibchen ist überwiegend grün. Die Art wird aktuell als gefährdet eingestuft, und der Projektbestand ist noch sehr klein.
- Vorkommen
- Südliches Thailand, Malaiische Halbinsel, Sumatra, Borneo und Westjava.
- Größe / Merkmale
- ca. 23–27 cm | Männchen mit leuchtend roter Gesichtsmaske, weißlicher Unterseite und grüner Oberseite; Weibchen überwiegend grün und deutlich unauffälliger | ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus
- Status
- Bestand noch im Aufbau und sehr klein
Beschreibung
Die Jambufruchttaube lebt in Tieflandwäldern und feuchten Waldlandschaften der Malaiischen Halbinsel, Sumatras, Borneos und Westjavas. Männchen besitzen eine auffällige rote Gesichtsmaske und eine helle Unterseite, während Weibchen deutlich grüner und unauffälliger gefärbt sind. Die Art ist monotypisch. Lebensraumverlust und die fortschreitende Umwandlung von Tieflandwäldern haben zu einer aktuellen Einstufung als gefährdet geführt. Aktuelle Weltlisten stellen die Art in die Gattung Ramphiculus; der Projekt-Datensatz verwendet noch den früheren Namen Ptilinopus jambu.
Steckbrief & Kurzprofil zur Jambufruchttaube
| Deutscher Name | Jambufruchttaube |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Ptilinopus jambu |
| Gattung | Ptilinopus |
| Kategorie | Ptilinopus - Flaumfußtauben |
| Vorkommen | Südliches Thailand, Malaiische Halbinsel, Sumatra, Borneo und Westjava. |
| Unterarten | Monotypisch; derzeit keine allgemein anerkannten Unterarten. |
| Größe / Merkmale | ca. 23–27 cm | Männchen mit leuchtend roter Gesichtsmaske, weißlicher Unterseite und grüner Oberseite; Weibchen überwiegend grün und deutlich unauffälliger | ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus |
| Status | Bestand noch im Aufbau und sehr klein |
Lebensraum und natürliches Vorkommen
Feuchte Tieflandwälder, Torf- und Sumpfwälder, Mangroven, ältere Sekundärwälder sowie baumbestandene Kulturlandschaften.
Fütterung im Fruchttaubenprojekt
Die Art ernährt sich überwiegend von kleinen Früchten, Beeren und Feigen. In menschlicher Obhut sollte eine abwechslungsreiche Auswahl geeigneter Früchte mit einem ausgewogenen Ergänzungsfutter für frugivore Tauben kombiniert werden. Futteraufnahme, Körpergewicht und Kondition sollten bei dem sehr kleinen Bestand eng überwacht werden.
Haltung im Fruchttaubenprojekt
Die störungsempfindliche Art benötigt eine geräumige, dicht bepflanzte und ganzjährig frostfreie Voliere mit freien kurzen Flugwegen, feinen Sitzästen und geschützten Rückzugsbereichen. Ruhige Pflegeabläufe, Sichtschutz und mehrere Futterstellen sind besonders wichtig.
Zucht und Nachzucht
Für die Brut sollten gut gedeckte, erhöhte Nistkörbchen oder kleine Plattformen mit feinem Zweigmaterial angeboten werden. Unnötige Nestkontrollen sind zu vermeiden. Bei dem sehr kleinen Aufbau-Bestand müssen Paarbildung, Abstammung, Eiablage, Schlupf und Jungtierentwicklung vollständig dokumentiert werden.
Unterarten und Systematik
Monotypisch; derzeit keine allgemein anerkannten Unterarten.
Besondere Hinweise zur Art
Die Art wurde 2025 in aktuellen Weltlisten von Ptilinopus nach Ramphiculus überführt. Der gespeicherte wissenschaftliche Projektname muss separat aktualisiert werden.
Schutzstatus
| IUCN | Gefährdet |
|---|---|
| CITES | Nicht gelistet |
| EU-Artenschutz | Nicht gelistet |
| Ringgröße | 6,0–7,0 mm |
Weiterführende Quellen
Bilder der Jambufruchttaube


Bildnachweise
- Jambu-Fruchttaube (© Johannes Pfleiderer)
- Jambu-Fruchttaube (© Manfred Brunkhorst)
