Fruchttauben-Steckbrief

Perlenfruchttaube (Ptilinopus perlatus)

Perlenfruchttaube im Zoo Köln - Perlenfruchttaube (Ptilinopus perlatus)

Die Art auf einen Blick

Die Perlenfruchttaube (Ptilinopus perlatus) ist eine große Fruchttaube Neuguineas mit olivgrünem Kopf, heller Kehle und auffälligen rosafarbenen Flecken auf den Flügeldecken. Drei Unterarten besiedeln unterschiedliche Regionen Neuguineas und mehrere vorgelagerte Inselgruppen. Der Projektbestand ist klein.

Vorkommen
Neuguinea sowie westpapuanische Inseln, Aru-Inseln, Yapen und der D'Entrecasteaux-Archipel.
Größe / Merkmale
ca. 25–27 cm | olivgrüner Kopf, helle Kehle, graue bis bronzefarbene Brust und rosafarbene Flecken auf den Flügeldecken | Geschlechter äußerlich ähnlich
Status
Bestand im Projekt klein

Beschreibung

Die Perlenfruchttaube ist durch die rosafarbenen Flecken auf den Flügeldecken und die helle bis weißliche Kehle gut kenntlich. Das übrige Gefieder zeigt olivgrüne, graue und bronzefarbene Töne. Männchen und Weibchen ähneln sich äußerlich. Drei Unterarten verteilen sich auf westliche, nördliche und südliche Regionen Neuguineas sowie angrenzende Inselgruppen. Die Art kann an ergiebigen Fruchtbäumen in kleinen Gruppen auftreten. Der kleine Projektbestand sollte sorgfältig nach Herkunft, Unterart und Abstammung geführt werden.

Steckbrief & Kurzprofil zur Perlenfruchttaube

Deutscher NamePerlenfruchttaube
Wissenschaftlicher NamePtilinopus perlatus
GattungPtilinopus
KategoriePtilinopus - Flaumfußtauben
VorkommenNeuguinea sowie westpapuanische Inseln, Aru-Inseln, Yapen und der D'Entrecasteaux-Archipel.
UnterartenPtilinopus p. perlatus – westpapuanische Inseln und nordwestliches Neuguinea | P. p. plumbeicollis – nördliches und nordöstliches Neuguinea | P. p. zonurus – südliches Neuguinea, Aru-Inseln und D'Entrecasteaux-Archipel.
Größe / Merkmaleca. 25–27 cm | olivgrüner Kopf, helle Kehle, graue bis bronzefarbene Brust und rosafarbene Flecken auf den Flügeldecken | Geschlechter äußerlich ähnlich
StatusBestand im Projekt klein

Lebensraum und natürliches Vorkommen

Tropische Tiefland- und Hügelwälder, Waldränder, ältere Sekundärwälder, Galeriewälder und baumbestandene Kulturlandschaften.

Fütterung im Fruchttaubenprojekt

Die Art ernährt sich überwiegend von Früchten und Beeren und nimmt auch mittelgroße Baumfrüchte auf. In menschlicher Obhut sollte eine abwechslungsreiche Fruchtration mit einem ausgewogenen Ergänzungsfutter für frugivore Tauben kombiniert werden. Bei größeren Fruchttauben sind Körpergewicht, Kondition und Futteraufnahme regelmäßig zu beobachten.

Haltung im Fruchttaubenprojekt

Die kräftige Art benötigt eine geräumige, gut strukturierte und ganzjährig frostfreie Voliere mit freien Flugwegen, stabilen erhöhten Sitzplätzen und geschützten Rückzugsbereichen. Mehrere Futter- und Ausweichplätze helfen, Konkurrenz bei der Haltung kleiner Gruppen zu begrenzen.

Zucht und Nachzucht

Ruhige, erhöhte und tragfähige Nistplätze mit geeignetem Zweigmaterial sollten angeboten werden. Bei dem kleinen Projektbestand müssen Unterart, Herkunft, Paarbildung, Abstammung, Eiablage, Schlupf und Jungtierentwicklung vollständig dokumentiert werden.

Unterarten und Systematik

Ptilinopus p. perlatus – westpapuanische Inseln und nordwestliches Neuguinea | P. p. plumbeicollis – nördliches und nordöstliches Neuguinea | P. p. zonurus – südliches Neuguinea, Aru-Inseln und D'Entrecasteaux-Archipel.

Besondere Hinweise zur Art

Die rosafarbenen Flecken auf den Flügeldecken wirken aus der Nähe perlenartig und gaben der Art ihren deutschen Namen. Sie kann an fruchttragenden Bäumen kleine Gruppen bilden.

Schutzstatus

IUCNNicht gefährdet
CITESNicht gelistet
EU-ArtenschutzNicht gelistet
Ringgröße8,0 mm

Weiterführende Quellen

Bildnachweise

Perlenfruchttaube im Zoo Köln (© Thomas Breuer)

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