Fruchttauben-Steckbrief

Papageischnabel-Grüntaube (Treron curvirostra)

Papageischnabeltaube - Papageischnabeltaube (Treron curvirostra)

Die Art auf einen Blick

Die Papageischnabel-Grüntaube (Treron curvirostra) ist eine mittelgroße asiatische Grüntaube mit kräftigem Schnabel, grüner Augenhaut und deutlichem Geschlechtsdimorphismus. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom Himalaya-Vorland und Südchina bis zur Malaiischen Halbinsel, nach Sumatra, Borneo und auf westliche Inseln der Philippinen. Sie ist derzeit nicht im Projektbestand vertreten.

Vorkommen
Vom südlichen Nepal, Nordostindien, Myanmar und Südchina über Indochina bis zur Malaiischen Halbinsel; außerdem Sumatra, Borneo, Hainan, Hongkong, Palawan und Mindoro sowie mehrere Inseln westlich Sumatras.
Größe / Merkmale
ca. 24–31 cm | kräftiger heller Schnabel mit rötlicher Basis, grüne unbefiederte Augenregion und überwiegend grünes Gefieder | Männchen mit kastanien- bis weinrotem Mantel und Schulterbereich, Weibchen dort grün
Status
Momentan nicht im Projektbestand vertreten

Beschreibung

Die Papageischnabel-Grüntaube ist an ihrem kräftigen, gebogenen Schnabel und der grünen unbefiederten Augenregion gut kenntlich. Beim Männchen sind Mantel und Schulterpartien kastanien- bis weinrot, während diese Bereiche beim Weibchen grün bleiben. Beide Geschlechter tragen überwiegend grünes Gefieder mit gelblichen Flügelzeichnungen. AviList führt sieben Unterarten, darunter mehrere Inselendeme vor der Westküste Sumatras. Die frühere Projektangabe, Unterarten würden meist nicht mehr anerkannt, ist damit überholt.

Steckbrief & Kurzprofil zur Papageischnabel-Grüntaube

Deutscher NamePapageischnabel-Grüntaube
Wissenschaftlicher NameTreron curvirostra
GattungTreron
KategorieTreron - Grüntauben
VorkommenVom südlichen Nepal, Nordostindien, Myanmar und Südchina über Indochina bis zur Malaiischen Halbinsel; außerdem Sumatra, Borneo, Hainan, Hongkong, Palawan und Mindoro sowie mehrere Inseln westlich Sumatras.
UnterartenSieben anerkannte Unterarten: T. c. nipalensis – Himalaya-Vorland bis Indochina | T. c. hainanus – Hainan, Guangdong und Hongkong | T. c. curvirostra – Malaiische Halbinsel, Sumatra, Borneo, Palawan und Mindoro | T. c. haliplous – Simeulue | T. c. pegus – Nias | T. c. smicrus – Batu- und Mentawai-Inseln | T. c. hypothapsinus – Enggano.
Größe / Merkmaleca. 24–31 cm | kräftiger heller Schnabel mit rötlicher Basis, grüne unbefiederte Augenregion und überwiegend grünes Gefieder | Männchen mit kastanien- bis weinrotem Mantel und Schulterbereich, Weibchen dort grün
StatusMomentan nicht im Projektbestand vertreten

Lebensraum und natürliches Vorkommen

Tropische und subtropische Tiefland- und Hügelwälder, Sumpf- und Galeriewälder, Waldränder, ältere Sekundärwälder, Mangroven und regional baumbestandene Plantagen.

Fütterung im Fruchttaubenprojekt

Die Art ernährt sich überwiegend von Früchten, Beeren und Feigen. Der kräftige Schnabel dient dem sicheren Greifen und Verarbeiten der Nahrung; die unbelegte Behauptung, damit harte Schalen zu knacken, wird nicht übernommen. In menschlicher Obhut sollte eine abwechslungsreiche Fruchtration mit einem ausgewogenen Ergänzungsfutter kombiniert werden.

Haltung im Fruchttaubenprojekt

Die agile und baumbewohnende Art benötigt eine geräumige, dicht strukturierte und ganzjährig frostfreie Voliere mit freien Flugwegen, unterschiedlich starken Sitzästen und geschützten Rückzugsbereichen. Mehrere Futterplätze helfen, Konkurrenz zu begrenzen. Aktuelle projektspezifische Haltungserfahrungen liegen nicht vor.

Zucht und Nachzucht

Für eine mögliche Haltung sollten ruhige, gut gedeckte und erhöhte Nistplätze mit geeignetem Zweigmaterial angeboten werden. Da die Art derzeit nicht im Projektbestand vertreten ist, fehlen aktuelle eigene Daten zu Paarbildung, Brutverlauf und Jungtierentwicklung.

Unterarten und Systematik

Sieben anerkannte Unterarten: T. c. nipalensis – Himalaya-Vorland bis Indochina | T. c. hainanus – Hainan, Guangdong und Hongkong | T. c. curvirostra – Malaiische Halbinsel, Sumatra, Borneo, Palawan und Mindoro | T. c. haliplous – Simeulue | T. c. pegus – Nias | T. c. smicrus – Batu- und Mentawai-Inseln | T. c. hypothapsinus – Enggano.

Besondere Hinweise zur Art

Der kräftige Schnabel und die grüne Augenhaut sind wichtige Bestimmungsmerkmale. AviList erkennt sieben Unterarten an, darunter vier kleinräumig verbreitete Inselunterarten westlich Sumatras.

Schutzstatus

IUCNNicht gefährdet
CITESNicht gelistet
EU-ArtenschutzNicht gelistet
Ringgröße7,0 mm

Weiterführende Quellen

Bildnachweise

Papageischnabeltaube (© Johannes Pfleiderer)

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