Fruchttauben-Steckbrief
Schwarzhals-Fruchttaube
Ducula mullerii
Sie suchen fundierte Details zur Schwarzhals-Fruchttaube (Ducula mullerii)? Dieser Steckbrief fasst die wichtigsten Fakten dieser beeindruckenden Vögel für Sie zusammen. Das dokumentierte Vorkommen der Schwarzhals-Fruchttaube erstreckt sich über das westliche und südliche Neuguinea sowie die Aru- und Torres-Strait-Inseln. Mit einer Körpergröße von 38–41 cm zählt sie zu den stolzen Vertretern der Kategorie „Ducula – Große Fruchttauben“. Optisch lassen sich die Geschlechter (1.0/0.1) äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Da der aktuelle Status innerhalb unseres Fruchttaubenprojekts als „Bestand sehr klein“ erfasst ist, kommt dieser Informationsseite eine besondere Bedeutung zu. Sie dient als zentrale Plattform, um Züchter und Halter zu vernetzen und wertvolle Erkenntnisse zur Pflege und Erhaltung dieser Art auszutauschen.
Beschreibung
Sie suchen fundierte Details zur Schwarzhals-Fruchttaube (Ducula mullerii)? Dieser Steckbrief fasst die wichtigsten Fakten dieser beeindruckenden Vögel für Sie zusammen. Das dokumentierte Vorkommen der Schwarzhals-Fruchttaube erstreckt sich über das westliche und südliche Neuguinea sowie die Aru- und Torres-Strait-Inseln. Mit einer Körpergröße von 38–41 cm zählt sie zu den stolzen Vertretern der Kategorie „Ducula – Große Fruchttauben“. Optisch lassen sich die Geschlechter (1.0/0.1) äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Da der aktuelle Status innerhalb unseres Fruchttaubenprojekts als „Bestand sehr klein“ erfasst ist, kommt dieser Informationsseite eine besondere Bedeutung zu. Sie dient als zentrale Plattform, um Züchter und Halter zu vernetzen und wertvolle Erkenntnisse zur Pflege und Erhaltung dieser Art auszutauschen.
Steckbrief & Kurzprofil zur Schwarzhals-Fruchttaube
| Deutscher Name | Schwarzhals-Fruchttaube |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Ducula mullerii |
| Gattung | Ducula |
| Kategorie | Ducula - Große Fruchttauben |
| Vorkommen | Westliches und südliches Neuguinea, Aru- und Torres-Strait-Inseln |
| Unterarten | 1. Ducula m. mullerii - Westliches und südliches Neuguinea, Torres-Strait-Inseln | 2. Ducula mullerii aurantia - Aru-Inseln |
| Größe / Merkmale | 38-41 cm | Keine äußeren Unterscheidungsmerkmale für 1.0/0.1 |
| Status | Bestand sehr klein |
Lebensraum und natürliches Vorkommen
Flussnahe Sumpfwälder, periodisch überschwemmte Wälder und Mangroven.
Fütterung im Fruchttaubenprojekt
Streng frugivor. Ernährt sich primär von einer Vielzahl von fleischigen Waldfrüchten und Wildbeeren (z. B. Wildfeigen, Muskatnussgewächse, Lorbeerfrüchte), die im Ganzen verschluckt werden. In menschlicher Obhut: Hochwertiges Fruchttaubenfutter (feine Pellets/Granulat mit niedrigem Eisengehalt), gewürfeltes Weichobst (Papaya, Melone, reife Birne, Banane) und Beeren.
Haltung im Fruchttaubenprojekt
Sehr große und flugaktive Taubenart. Benötigt großzügig dimensionierte Volieren mit ausreichend freiem Flugraum und erhöhten Sitzästen. Da es sich um tropische Baumbewohner handelt, ist eine frostfreie, im Winter idealerweise beheizte Unterbringung (Schutzhaus nicht unter 10–15 °C) für das Tierwohl zwingend erforderlich.
Zucht und Nachzucht
Typischer Ein-Ei-Brüter (Gelege besteht fast immer aus nur einem Ei). Die Brutdauer beträgt ca. 24–26 Tage, die Nestlingszeit etwa 25–30 Tage. Benötigt sehr stabile, im oberen Volierenbereich fest verankerte Nistplattformen (ca. 25x25 cm) und grobes Nestmaterial (starke Zweige).
Unterarten und Systematik
- Ducula m. mullerii - Westliches und südliches Neuguinea, Torres-Strait-Inseln | 2. Ducula mullerii aurantia - Aru-Inseln
Besondere Hinweise zur Art
Trägt ein markantes, tiefschwarzes Halsband; bewohnt fast ausschließlich die unzugänglichen, feuchten Tiefland-Sumpfwälder Neuguineas.
Schutzstatus
| IUCN | LC (Nicht gefährdet) |
|---|---|
| CITES | Nicht gelistet |
| EU-Artenschutz | Nicht gelistet |
Weiterführende Quellen
Bilder der Schwarzhals-Fruchttaube

Bildnachweise
- Schwarzhals-Fruchttaube im Vogelpark Walsrode (© Johannes Pfleiderer)
- 1.1 Schwarzhals-Fruchttauben im Vogelpark Walsrode (© Johannes Pfleiderer)

