Fruchttauben-Steckbrief
Weißkehl-Fruchttaube
Ptilinopus wallacii
Die Weißkehl-Fruchttaube (Ptilinopus wallacii) ist eine auffällige Fruchttaubenart aus den südlichen Molukken, den Tanimbar- und Aru-Inseln sowie Südwest-Neuguinea. Charakteristisch sind die weißen Flanken und die orange Brustfärbung, die beim Männchen besonders intensiv ausgeprägt ist. Im Fruchttaubenprojekt ist die Art aktuell nicht mehr im aktiven Bestand vertreten.
Beschreibung
Der Steckbrief der Weißkehl-Fruchttaube (Ptilinopus wallacii) widmet sich einer außergewöhnlich schönen Art, deren dokumentiertes Vorkommen auf den südlichen Molukken, den Tanimbar- und Aru-Inseln sowie in Südwest-Neuguinea liegt. Mit einer Körpergröße von 24–28 cm gehört sie zur Kategorie „Ptilinopus – Flaumfußtauben“. Als wichtiges Merkmal zur Geschlechtsbestimmung gilt die prachtvolle, orangene Brustfärbung, welche beim Männchen deutlich intensiver ausgeprägt ist als beim Weibchen. Der aktuelle Status im Fruchttaubenprojekt verzeichnet, dass die Art momentan nicht mehr im aktiven Projektbestand vertreten und das letzte bekannte Exemplar in Europa leider verstorben ist. Diese optimierte Informationsseite ist daher von hohem Wert, um das Fachwissen für Züchter und Halter zu bewahren und zukünftige Erhaltungsinitiativen zu unterstützen.
Steckbrief & Kurzprofil zur Weißkehl-Fruchttaube
| Deutscher Name | Weißkehl-Fruchttaube |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Ptilinopus wallacii |
| Gattung | Ptilinopus |
| Kategorie | Ptilinopus - Flaumfußtauben |
| Vorkommen | Südliche Molukken, Tanimbar- und Aru-Inseln, Südwest-Neuguinea |
| Unterarten | keine |
| Größe / Merkmale | 24-28 cm | Orangene Brustfärbung beim Männchen intensiver als beim Weibchen |
| Status | Momentan nicht mehr im Projektbestand vertreten. Letztes bekanntes Exemplar in Europa gestorben. |
Lebensraum und natürliches Vorkommen
Tropische feuchte Tieflandwälder, Sumpfwälder und dichte Sekundärbiotope.
Fütterung im Fruchttaubenprojekt
Frugivor. Spezialisiert auf kleinere Waldbeeren und Feigenarten der Gattung Ptilinopus. In Haltung: Fruchttaubengranulat (T16/Nectarstone), feine Beerenmischungen (Holunder, Johannisbeeren) und gewürfeltes, süßes Obst.
Haltung im Fruchttaubenprojekt
Kleine bis mittelgroße, extrem farbenfrohe Volierenart. Benötigt eine gut strukturierte, bepflanzte Voliere mit feinen Ästen. Da es sich um tropische Vögel handelt, ist eine ganzjährige Haltung bei Mindesttemperaturen von 18–20 °C (beheiztes Schutzhaus) erforderlich. Ringgröße beachten.
Zucht und Nachzucht
Zucht gilt als anspruchsvoll. Die Vögel benötigen absolute Ruhe und reagieren empfindlich auf Nestkontrollen. Gelege besteht meist aus einem Ei, Brutdauer ca. 18–20 Tage. Feine Zweige und Kokosfasern als Nestmaterial anbieten.
Unterarten und Systematik
keine
Besondere Hinweise zur Art
Besitzt auffallend weiße Flanken und ein breites, schwarzes Brustband; optisch kaum mit einer anderen Art zu verwechseln.
Schutzstatus
| CITES | Nicht gelistet |
|---|---|
| EU-Artenschutz | Nicht gelistet |
Weiterführende Quellen
Bildnachweise
Weißkehl-Fruchttaube (© Valentin Castiñeira)

